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12.06.2026

Rassistische Chats: Verletzung der Verfassungstreuepflicht setzt Aufklärung der subjektiven Einstellung des Beamten voraus

Das Versenden von Chat-Beiträgen oder Bildern, die ausgehend von einem objektivierten Empfängerhorizont rassistisch erscheinen oder die Unrechtstaten der NS-Diktatur verharmlosen, ist ein Dienstvergehen. Die Annahme, dass der Beamte durch die Äußerung auch gegen die Verpflichtung verstößt, sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten, und dami... mehr...

12.06.2026

Nach IS-Unterstützung: Flüchtlingseigenschaft und Abschiebungsverbot eines Syrers durfte aufgehoben werden

Die Rücknahme der Flüchtlingseigenschaft sowie der Widerruf eines Abschiebungsverbotes für einen 2015 nach Deutschland eingereisten Syrer sind rechtmäßig. So das Verwaltungsgericht (VG) Münster. mehr...

12.06.2026

Kosten einer Schufa-Bonitätsauskunft: Nicht vom Schuldner zu erstatten

Holt ein Gläubiger vor Einleitung eines Rechtsstreits gegen seinen Schuldner eine Auskunft über dessen Bonität ein, so kann er die Kosten dafür nicht als Verzugsschaden vom Schuldner ersetzt verlangen. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in zwei Parallelverfahren entschieden – es ging um 1,35 Euro beziehungsweise 1,61 Euro. mehr...

12.06.2026

Gescheiterte Auslandsreise: Gemeinde haftet wegen fortdauernder Fahndungsausschreibung eines Reisepasses

Ein Mann meldet seinen Reisepass bei der Gemeinde verloren, findet ihn aber noch am selben Tag wieder, was er der Gemeinde auch mitteilt. Doch diese verpasst es, das Wiederauffinden im Passregister einzutragen und dies auch der Polizei mitzuteilen. Deswegen endet eine nach Neuseeland geplante Reise des Mannes bereits am Flughafen in Melbourne. Den Reisepreis muss ihm die Gemeinde nun – wegen amtsp... mehr...

11.06.2026

Hassprediger: Verurteilung wegen Volksverhetzung ist rechtskräftig

Ein 34 Jahre alter Österreicher muss eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je 45 Euro wegen Volksverhetzung zahlen. Das Urteil ist rechtskräftig, nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe die Revision des Mannes verworfen hat. mehr...

11.06.2026

Mieter-Daten zu spät gelöscht: Deutsche Wohnen muss 900.000 Euro Bußgeld zahlen

Die Deutsche Wohnen, eine börsennotierte deutsche Wohnungsgesellschaft mit Sitz in Berlin, muss wegen Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) 900.000 Euro zahlen. Das Bußgeld verhängte das Landgericht (LG) Berlin I, weil die Wohnungsbaugesellschaft nach dem Inkrafttreten der DS-GVO ihr IT-System nicht schnell genug geändert hat, um die fristgemäße Löschung personenbezogener Daten... mehr...

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