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15.05.2026

Weniger drin: Milka-Hersteller hätte deutlich auf geringere Füllmenge seiner Schokolade-Tafeln hinweisen müssen

Mondelez, die Herstellerin der bekannten Milka-Schokolade, hat Verbraucher in die Irre geführt, als sie Anfang 2025 die Nennfüllmenge verschiedener Sorten seiner Schokoladentafeln von 100 auf 90 Gramm reduzierte. Das hat das Landgericht (LG) Bremen entschieden. mehr...

15.05.2026

Gebäudemodernisierungsgesetz: Soll Heizungsgesetz ablösen

Das Bundeskabinett hat am 13.05.2026 den Gesetzentwurf zur Gebäudemodernisierung beschlossen. Dieser sieht eine Neuorientierung bei der Effizienz und der Modernisierung im Gebäudesektor vor. Das neue Gesetz soll das umstrittene Heizungsgesetz ablösen. mehr...

15.05.2026

Kreuzfahrtunternehmen: Darf Provisionsweitergabe nicht verbieten

Ein Kreuzfahrtunternehmen war nicht berechtigt, dem Dienstleister einer Finanzgruppe die Weitergabe von Provisionen an die Kunden zu verbieten. Entsprechend durfte es auch den Reisevermittlervertrag mit dem Dienstleister nicht kündigen, als er diesem Verbot zuwiderhandelte, wie das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf entschieden hat. mehr...

15.05.2026

Falschangaben eines KI-Chatbots: Sind einer GmbH zurechenbar

Die Aesthetify GmbH, hinter der die medial bekannten Dr. Rick & Dr. Nick stehen, haftet für Falschangaben eines KI-Chatbots zu bestimmten Facharztbezeichnungen – auch wenn sie ihn mit korrekten Daten gefüttert hat. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm auf eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entschieden. mehr...

13.05.2026

Bürgergeldempfängerin in Kiel: Erstreitet mehr Geld für ihre Wohnung

Die derzeitige Mietobergrenze der Landeshauptstadt Kiel für Einpersonenhaushalte ist voraussichtlich zu niedrig bemessen. Davon geht das Landessozialgericht (LSG) Schleswig-Holstein in einem Eilverfahren aus. Hintergrund seien insbesondere die vielen Studierenden in Kiel, die ebenfalls günstigen Wohnraum nachfragten. mehr...

13.05.2026

"Sammelklage-Inkasso": BGH zeigt Grenzen auf

Kartellschadensersatzansprüche können grundsätzlich im Wege der Sammelklage von einem Inkassodienstleister geltend gemacht werden. Macht es die Anspruchsbündelung den Zivilgerichten aber im Einzelfall praktisch unmöglich, wirkungsvollen gerichtlichen Rechtsschutz zu gewähren, darf das Gericht dem Inkassodienstleister eine Auflage zur Vorbereitung der Verfahrenstrennung erteilen. Kommt der klagende... mehr...

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