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18.03.2026

Katholische Schwangerschaftsberatung: Austritt einer Mitarbeiterin aus der katholischen Kirche rechtfertigt Kündigung nicht

Eine katholische Einrichtung kann einer Mitarbeiterin nicht ohne Weiteres aus dem alleinigen Grund kündigen, dass sie aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Eine solche Kündigung setzt unter anderem voraus, dass die Anforderung, nicht aus dieser Kirche auszutreten, unter Berücksichtigung der Art der Tätigkeit und in Anbetracht des Ethos dieser Einrichtung wesentlich, rechtmäßig und gerechtfe... mehr...

18.03.2026

An lärmemittierenden Betrieb heranrückende Wohnnutzung: Umweltrechtsbehelfsgesetz nicht einschlägig

Der Anwendungsbereich des § 1 Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) ist nicht eröffnet, wenn die bei Erteilung einer Baugenehmigung anzuwendenden umweltbezogenen Rechtsvorschriften nicht die Auswirkungen der genehmigten heranrückenden Wohnnutzung betreffen, sondern ausschließlich die des benachbarten lärmemittierenden Betriebs. Das hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG)... mehr...

18.03.2026

Trotz Verschattung einer Photovoltaikanlage: Waldkiefer darf nicht gefällt werden

Obwohl sie eine Photovoltaik-Anlage auf einem Hausdach verschattet, darf eine circa 50 Jahre alte, geschützte Waldkiefer nicht gefällt werden. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden. mehr...

18.03.2026

Hohe Spritpreise: Kabinett hat Gegenmaßnahmen beschlossen

Im Zuge der angespannten Lage im Iran sind die Weltmarktpreise von Öl um etwa 30 Prozent gestiegen. Das wirkt sich auch auf die Benzinpreise in Deutschland aus. mehr...

17.03.2026

Missliebiger Bericht über seine Amtstätigkeit: Ex-Bürgermeister erhält keine Entschädigung

Der ehemalige Bürgermeister einer nordhessischen Stadt wollte entschädigt werden, weil die Stadt auf ihrer Homepage einen Bericht über seine Amtstätigkeit veröffentlicht hatte, durch den er sich in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Das Problem: Die Ansprüche waren, als der Ex-Bürgermeister sie geltend machte, bereits verjährt. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main stell... mehr...

17.03.2026

Einmaliger Harnstein: Polizeilaufbahn trotzdem möglich

Nur, weil er einmalig unter einem Harnstein gelitten hat, darf ein Polizeibewerber nicht aus dem Bewerbungsverfahren ausgeschlossen werden. Das stellt das Verwaltungsgericht (VG) Aachen klar. Es hat dem Land Nordrhein-Westfalen aufgegeben, das laufende Bewerbungsverfahren mit dem betroffenen Bewerber für eine Einstellung in den Polizeivollzugsdienst im Jahr 2027 fortzuführen. mehr...

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