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10.09.2026

Unangebrachte Werkstattrechnung: Kaskoversicherter bleibt auf Kosten sitzen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine bislang ungeklärte Frage der Kfz-Kaskoversicherung entschieden: Überhöhte oder unberechtigte Werkstattrechnungen muss grundsätzlich nicht der Kaskoversicherer bezahlen. Das sogenannte Werkstattrisiko liegt in der Regel beim Versicherten. mehr...

10.09.2026

Bürgergeld: Schwerbehindertenrente wird angerechnet

Wer Bürgergeld bezieht und mit einem Ehepartner zusammenlebt, der eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen erhält, muss sich diese Rente grundsätzlich als Einkommen anrechnen lassen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden. mehr...

10.09.2026

Erfundene Vorversicherungszeiten: Krankenkasse darf GKV-Mitgliedschaft widerrufen

Wer mithilfe falscher Angaben in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aufgenommen wird, kann seine Mitgliedschaft wieder verlieren. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg entschieden. Demnach durfte eine Krankenkasse die freiwillige Versicherung eines selbstständigen Tischlers rückgängig machen, nachdem sich angebliche Vorversicherungszeiten in Polen als erfunden herausgeste... mehr...

10.09.2026

Ausreiseerklärung verweigert: "Ungeklärte Identität" bleibt in der Duldung vermerkt

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat entschieden, dass ein somalischer Staatsangehöriger keinen Anspruch auf die Streichung des Zusatzes "für Personen mit ungeklärter Identität" aus seiner Duldung hat. Der Mann verfügte zwar über somalische Ausweisdokumente, verweigerte jedoch eine von Somalia verlangte Erklärung, freiwillig in sein Heimatland zurückkehren zu wollen. Ohne diese so genannte Fr... mehr...

09.09.2026

Negativbewertung im Netz: Portal muss Belege herausgeben

Betreiber von Bewertungsportalen müssen Betroffenen nach einem Hinweis auf eine mögliche Rechtsverletzung auch solche Unterlagen zugänglich machen, die sie von einem anonymen Bewerter zur Prüfung erhalten haben. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main entschieden. mehr...

09.09.2026

AIDA Cruises: Darf mehrere Reiseklauseln nicht länger verwenden

Das Oberlandesgericht (OLG) Rostock hat nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mehrere Regelungen in den Reisebedingungen der Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises für unwirksam erklärt. Betroffen sind eine pauschale Stornogebühr von 80 Prozent bei Teilstornierungen, die Abwälzung von Quarantänekosten auf Passagiere sowie ein weitreichendes Recht des Kapitäns, Gäste entschädigung... mehr...

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