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29.04.2026

Teststellenbetreiber aus Dortmund: Muss Vergütungen für Corona-Tests zurückzahlen

Ein Teststellenbetreiber aus Dortmund muss der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) fast 600.000 Euro an Vergütungen, die er für die Durchführung von Corona-Tests erhalten hat, zurückzahlen. Außerdem bekommt er für einen noch nicht abgerechneten Monat keine Vergütung – hier es geht um knapp 11.000 Euro. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen bestätigt. mehr...

29.04.2026

Kinderbetreuung: Kein ausnahmsloser Anspruch auf einen Kindergartenplatz mit durchgängig siebenstündiger Betreuungszeit

Nach dem rheinland-pfälzischen Kindertagesstättengesetz soll die tägliche Betreuungszeit in einer Kindertageseinrichtung im Regelfall durchgängig sieben Stunden umfassen. Im Einzelfall kann aber auch eine in der Mittagszeit unterbrochene Betreuungszeit ausreichend sein, insbesondere wenn ein Erziehungsberechtigter keiner Erwerbstätigkeit nachgeht oder keine pflegerischen Pflichten erfüllen muss. D... mehr...

29.04.2026

Abhängig machende Medikamente ohne Rezept ausgegeben: Apotheker haftet

Eine Frau hatte in einer Apotheke über fünf Jahre hinweg ohne Vorlage von Rezepten abhängig machende Medikamente erworben. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat einen Schmerzensgeldanspruch bestätigt und diesen unter Berücksichtigung eines Mitverschuldens und teilweiser Verjährung mit 8.000 Euro bemessen. mehr...

29.04.2026

Biogene Abfälle: Kein Anspruch auf Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang

Das Verwaltungsgericht (VG) Gießen hat eine Klage abgewiesen, mit der eine Frau eine Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang für die Sammlung und Verwertung von biogenen Abfällen erreichen wollte. mehr...

28.04.2026

Nach Umsturzplänen: Haftstrafen gegen Rädelsführer rechtskräftig

Sie hatten Deutschlands Regierung stürzen und auf dem Weg dorthin den damaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen wollen. Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz verurteilte fünf Rädelsführer der so genannten Kaiserreichsgruppe dafür zu Haftstrafen zwischen zwei Jahren und zehn Monaten und acht Jahren. Vier der fünf Angeklagten legten Revision ein – und scheiterten damit. mehr...

28.04.2026

Luxemburgisch-deutsche Grenze: Identitätskontrolle war rechtswidrig

Ein Mann wurde im Juni 2025 an der luxemburgisch-deutschen Grenze von Beamten der Bundespolizei kontrolliert. Weil er die Grenze – beruflich bedingt – immer wieder passieren muss, klagte er auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Identitätskontrolle – und bekam vom Verwaltungsgericht (VG) Koblenz recht. mehr...

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