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05.02.2026

Steuerrecht: Steuerzahlerbund stellt 80 Vereinfachungsvorschläge vor

Um das komplizierte Steuerrecht zu entwirren, unterbreitet der Bund der Steuerzahler (BdSt) der Politik in einer Broschüre 80 konkrete Vorschläge.

Ein Teil der BdSt-Forderungen – etwa die Erhöhung der Entfernungspauschale oder die Homeofficepauschale – sei bereits Teil der Steuergesetzgebung geworden, so der BdSt. Aber, so zitiert das "Handelsblatt" im Print-Artikel "So könnte das Steuerrecht einfacher werden" (03.02.2026) BdSt-Bundesgeschäftsführerin Daniela Karbe-Geßler, "uns brennt noch viel unter den Nägeln."

Und das digitale Nachrichtenmagazin "T-Online" zitiert Karbe-Geßler in seiner Berichterstattung am 02.02.2026: "Wir fordern darum – bei allen Freibeträgen, Freigrenzen und Pauschbeträgen – eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung." Bestenfalls, so Karbe-Geßler, sollte der Einkommensteuertarif "auf Rädern" stehen, sodass er "mit der Inflation mitrollt".

Zu den bestehenden Pauschalen schlägt der Verband vor, eine neue Versicherungspauschale einzuführen, mit der zusätzliche Vorsorgeaufwendungen wie zum Beispiel für die Haftpflicht- oder Unfallversicherung abgedeckt werden. Analog zum Sozialrecht sollte diese 360 Euro pro Jahr betragen. Außerdem fordert der BdSt, dass die Freibeträge bei der Erbschaftsteuer um bis zu 200.000 Euro steigen sollten.

Die neue Broschüre ist (kostenfrei) unter info@steuerzahler.de beziehungsweise unter presse@steuerzahler.de erhältlich.

Bund der Steuerzahler e.V., PM vom 04.02.2026